
Die Hauptstadt Kolumbiens liegt auf einer riesigen Hochebene, der Savanne von Bogota, in einer Höhe von 2600m am Fuße der Berge Guadeloupe und Monserrat.



Die Stadt ist mit fast 10 Mio. Einwohnern der wirtschaftliche und politische Nabel des Landes. Zudem ist Bogotá eine der fűhrenden Kulturhauptstädte Lateinamerikas mit űber 60 Museen. Wir haben uns auf das berühmte Goldmuseum (Museo del Oro) mit einzigartiger Sammlung vonpräkolumbianischen Goldschmuckstücken sowie das Museum mit den Werken des kolumbianischen Künstler Botero beschränkt. Das Museum Botero zeigt zudem über 20 Werke von namhaften Malern wie Picasso, Monet, Renoir, Grosz und Dali.
Seit 1997 werden die Wohnnebenkosten in Bogota sowie in vielen anderen kolumbianischen Großstädten quersubventioniert. Zu diesem Zweck werden die Stadtteile abhängig vom Sozialstatus in 6 Kategorien eingeteilt. Die reichen Viertel der Kategorie 5 und 6 zahlen deutlich mehr für Müllentsorgung u.a. und tragen so Kostenanteile für die ärmeren Viertel.
Das historische Viertel La Candelaria bietet viele dieser Sehenswürdigkeiten sowie beeindruckende historische Architektur und zahlreiche Hotels und Hostels, die es zu einem idealen Ort für Reisende machen, die die Essenz der Stadt genießen möchten. Mitten im Herzen der Altstadt liegt unser Hotel La Opera, ein Juwel für Stilverliebte. Alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind fußläufig zu erreichen. Das Hotel verfügt über zwei Restaurants, eine Bar, einen Pool, eine Sauna und sogar einem Spa. Das Restaurant befindet sich im Innenhof der durch ein Glasdach abgedeckt ist. Demzufolge wird es abends hier recht kühl, sodass man besser eine dicke Jacke zum Abendessen anzieht. Direkt neben dem Hotel befindet sich das Teatro Colon.



Von unserem Balkon haben wir einen sehr schönen Blick auf die Gassen der Altstadt und den Berg Guadeloupe.


Ganz in der Nähe befindet sich auch der repräsentative Plaza de Bolivar, der von der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis, dem Palacio Liévano (Būrgermeisteramt), dem Justizpalast sowie dem Capitolio Nacional (Parlament) gesäumt wird.





Wir machen einen Spaziergang durch das mythische Viertel La Candelaria, der Altstadt, das mit bunten Häusern bebaut ist.
Die vielen bunten Graffitis “Murales” bilden eine schöne und interessante Ergänzung zum Strassenbild. Nachdem 2010 ein Sprayer von der Polizei erschossen wurde, erzwangen viele Demonstanten gegen die Kriminalität ihrer Kunst eine Lockerung des Gesetzes. Die Stadtverwaltung gab daraufhin zahlreiche Flächen für die Street Art frei.

Der Paloquemao-Markt beeindruckte uns durch die Vielfalt an Waren und die ausserordentliche Sauberkeit und einzigartige Darbietung der Produkte. Lokale Produkte werden aus dem ganzen Land hergebracht und dazu verwendet, einige der lokalen Köstlichkeiten zuzubereiten, die Touristen in bekannten Restaurants nicht finden werden. Der Markt ist in vier Abschnitte unterteilt: Fleisch, verpackte Lebensmittel, Fisch, Gemüse und Obst. Kein anderer Markt der Welt hat uns derart beeindruckt.











Unser Guide hat für uns einen Händler gefunden, bei dem wir einige der Früchte einzeln probieren konnten und damit ein zweites Frühstück genießen durften.



Natürlich haben wir uns auch um die Coca-Produkte und Cannabispflanzen gekümmert.


Cerro de Monserrate
Der Monserrate ist ein Berg in Bogota, Kolumbien, neben dem Stadtzentrum von Bogota. Auf der Spitze befindet sich eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, Restaurants und ein Geschäft. Der Berg liegt auf 3152 Metern über dem Meeresspiegel. Die Wallfahrtskirche auf dem Berg Monserrate kann zu Fuß, mit der Seilbahn oder einer Zahnradbahn erreicht werden. Wir fahren mit der Zahnradbahn hoch.


Hier oben befindet sich ein Kreuzweg, der an dem höchsten Punkt mit einer Kapelle endet.



Von oben hat man einen Blick auf das Zentrum und den südlichen Teil von Bogotá. Wir sind beeindruckt vo dem flächenmässigen Ausmass der Stadt.


Casa de Simon Bolivar
Dieses schöne historische Haus befindet sich in einem sehr schönem Garten am Fuße des Cerro de Monserrate und bringt ein wenig vom Land in die Mitte der Hochhäuser in Bogotá. Das Herrenhaus wurde 1800 erbaut und 1820 in Dankbarkeit für seine Befreiungsdienste an Simón Bolívar gespendet. Bolívar verbrachte hier 423 Tage über neun Jahre. Die Räume sind mit historischen Stücken gefüllt, einschließlich des Schwerts des Befreiers.








Kirche Sal de Zipaquirá

Unser nächster Ausflug führt uns nach Norden in die Nähe von Zipaquirá. Wir überqueren den Calera Pass ( über 3.100m hoch) und fahren anschließend durch eine Hochebene, die sehr dem Allgäu ähnelt, allerdings über 2.500m hoch ist. Wir besichtigen die unterirdische Kirche Sal de Zipaquirá, die in ein Salzbergwerk gehauen und gefräst wurde.
Die Kathedrale ist ein wichtiger religiöser Ort und zugleich ein Werk einzigartiger Architektur. Zu unserer Überraschung handelt es sich nämlich nicht nur um eine Kirche sondern auch um einen Kreuzgang, Seitenkirchen und vieles mehr – kurz um eine Kleinstadt und Sonntagsziel vieler Kolumbianer.





Beeindruckend ist das Kirchengewölbe.

Rücksprünge:


















