Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir unser Hotel „The Legend“ in Chiang Rai, eine Oase am Mae Nan Kok River. Die Nacht im Flieger haben wir fast gar nicht geschlafen und so fühlen wir uns auch wie nach einer durchzechten Nacht. Der Tag dient folglich ausschließlich der Erholung am Pool bevor wir am Abend den Night Market aufsuchen.




Beliebtes Fortbewegungsmittel sind die Hotelfahrräder …


Nach einer ersten Lagebesprechung in einem Art Biergarten in der Nähe des Frischemarktes beschließen wir, ein frühes Abendessen auf dem Nachtmarkt einzunehmen.


Die Atmosphäre erinnert uns vom Aufbau her an die Gourmetmeilen in Essen. In der Mitte sind die Sitzplätze für jedermann und die Stände mit Essen befinden sich außen am Rand. Satt wird man hier allemal, denn für jeden ist etwas dabei.










Die heutige Stadtbesichtigung von Chiang Rai beginnt mit dem sog. Weißen Tempel „What Rong Khun“. Es handelt sich um einen neu erbauten Tempel eines international anerkannten laotischen Künstlers und Architekten, der sich nach seiner Rückkehr ein Zeichen setzen wollte. Inzwischen ist ein Ensemble an Tempeln um den zentralen weißen Buddha Tempel entstanden. Erst der Zentraltempel und die Gesamtarchitektur der Anlage sind fertiggestellt. Europäer empfinden hier leicht an Disneyland erinnert. Beim Ausblick auf den weiteren Plan, in der Nähe auch ein Vergnügungszentrum zu bauen, können wir uns dem Gedanken nicht verwehren, dass die Chinesen die heimlichen Macher im Hintergrund sind.



Die Hölle …




Der Hindu-Tempel, eine Hommage an Ganesha (Gott des Glücks und Erfolgs, dargestellt als Buddha mit Elefantenkopf), besteht nur als vergoldetes Grundgerüst, die verspiegelten Auflagen mit sind noch in der Fertigung. Hier ist auch ein Museum mit Werken des Investors entstanden – inklusive zahlreiche Selbstportraits ….
Besuch des Frischemarkte zeigte üblicherweise Produkte der Region – große Auswahl an Fischen und asiatischen Gemüsen und Gewürzen, Gewürzen, Gewürzen (wie Chilis).







Als wir in einer Ecke in kleinen Körben gefangene Singvögel entdeckten, die für einen kleinen Obolus auf die Freiheit warteten, mussten wir natürlich handeln. Zwei glückliche Piepmätze durften dann im gegenüberliegenden Tempelgarten in die Lüfte entschwinden.


Nach dem Lunch fand der Ausflug mit Besuch des Ethnologisches Museums den gebührenden Abschluss. Laos beheimatet 49 verschiedene ethnische Völker, von denen die meisten aus China und Indien eingewandert sind. Insbesondere in den nördlichen Bergregionen siedeln die größten Völkerstämme der Kamu, Lanu, Karen (aus Birma), Hmong, Lisu (aus Indien).

Die Einwanderer aus China führten auch den Klatschmohnanbau in den entlegenen Bergregionen von Laos, Thailand und Myanmar ein. Die Pflanze kam ursprünglich aus Arabien und wächst in 1000 m Höhe. Während der Indochinakriege entwickelte sich Laos zum Hauptlieferanten für Opium und Heroin. Später wurde der Anbau offiziell verboten, die Kontrolle in der Bergregion ist jedoch nur begrenzt möglich. Zu groß ist die Versuchung, die enorme finanzielle Einnahmequelle zu nutzen.


Zurück zum Hotel ging es dann mit einer Fahrrad- Rikscha …


Rücksprünge:
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