Entlang Rhode Island nach Boston

Nach unserem Auslauf aus Manhattan shippern wir entlang der Küste von Long Island, passieren das exklusive Cape Cod und landen im Küstenstädtchen Newport auf Rhode Island.

Die 1639 gegründete Stadt war vor der amerikanischen Revolution längere Zeit relativ wohlhabend, da sie sich, zwischen den beiden aufstrebenden Handelsstädten Boston und New York gelegen, als Zwischenstation für Handelsschiffe anbot. Da die Stadt bekannt für religiöse Liberalität galt, siedelten hier auch zahlreiche jüdische Zuwanderer sowie Quäker. Bereits seit 1646 ist die Stadt bekannt für ihren Schiffbau. 1658 war Newport Gründungsort der ersten bedeutenden jüdischen Siedlung auf dem Gebiet der britischen Kolonien in Nordamerika.

Von 1776-1779 wurde die Stadt von den Briten eingenommen und teilweise zerstört, worauf sie nie wieder ihre frühere wirtschaftliche und politische Bedeutung erreichen konnte.

Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt an der Atlantikküste als Sommerresidenz des amerikanischen Geldadels populär. Die luxoriösen, sog. Mansions – oder Summer Cottages genannt – dienten ausschließlich als Sommerresidenz; wurden also nur 6-8 Wochen im Jahr bewohnt. Einige können heute besichtigt werden, z. B. The Breakers, das Haus von Cornelius Vanderbilt, welches wir besichtigt haben, s.u.

Bekannt ist Newport auch durch den seit 1930 angesiedelten New York Yachtclub, der die von 1930 bis 1983 Regattasegeln um den America’s Cup ausrichtete.

Wir tendern zum Hafen von Newport und sind bereits schwer beeindruckt angesichts der Anzahl und Ausmasse der vor dem Hafen ankernden Yachten.


Berühmt ist auch die Fischereiflotte (Lobster).

Der erste Eindruck erinnert stark an Sylt, nur sehr, sehr viel größer. Eine sehr idyllisch aufgebaute Kleinstadt mit vielen bunten Holzhäusern, die zahlreiche exklusive Shops und interessante Fischrestaurants beherrbergen. In der St. Mary Church haben 1953 JF und Jackie Kennedy geheiratet.


Wer kann beim Entknoten der Leitungen helfen?



















Auf unserer ersten Etappe fahren wir zur Atlantikseite, an der ein 2,5 km langer Cliff Walk geschaffen wurde. Für den starken Wind gerüstet, begeben wir uns auf den Weg zwischen den Wellen und herrlichen Anwesen, den sog, Mansions oder Sommeresidenzen der Superreichen.

Die Sommerresidenz von den Vanderbilts, erbaut von dem Eisenbahn Tycoon Cornelius Vanderbilt, schauen wir uns genauer an. Es handelt sich um eine 70 Zimmer Villa in einem Park gelegen, die besonders im Innern beeindruckt durch die architektonischen Details. Die Wasserversorgung der Badewannen wurde 4-fach ausgelegt: Warm- und kaltes Wasser je für Süßwasser und Salzwasser. Letzteres sollte sehr gesund sein. Es wurde auch sonst an Nichts gespart: die Wanddekoration eines Saales besteht sogar aus Platin!
Zur Vorbereitung des Sommeraufenthaltes reisten Teile des Personals Wochen vorher an. Zum Beispiel sorgten 200 Gärtner für eine gepflegte Gartenanlage.

In Spitzenzeiten wurden hier mehr als 2000 Bedienstete beschäftigt. Die Parties waren rauschende Feste und kosteten nicht selten mehr als 500 T$.

Von diesen Anwesen gibt es hier mehr als man glauben mag.

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