Hluhluwe und Imfolozi

Aus Shakaland kommend waren wir erst  einmal ein wenig enttäuscht von unserem neuen Camp. Es ist sehr weitläufig und von unserem Chalet müssen wir bei schlechtem Wetter sogar mit dem Auto  zur Rezeption und zum Restaurant fahren. Aber dafür hat man genügend Abstand zum Nachbarn. Es ist ein staatliche geführtes Camp mit dem ihm typischen Eigenschaften. Wir hatten z.B. um 13:50 Uhr eingecheckt, mussten aber wie alle anderen Neuankömmlinge bis zum offiziellen Check-In um 14:00 Uhr warten, bis uns der bereit liegende Schlüssel unseres Chalets ausgehändigt wurde. Gestern Abend mussten wir um 22:00 Uhr die Bar verlassen, obwohl wir unsere Getränke noch nicht ausgetrunken hatten. Da wir aber um 05:00 Uhr wieder zum Morning Drive antreten mussten, war das vielleicht eine vorausschauende Maßnahme.

Trotz allem möchten wir betonen, dass sich das Personal engagiert , immer freundlich ist und dass wir uns sehr wohl fühlen. Sicher ist unser Chalet mit Küche, Aufenthaltsraum und Schlafzimmer für uns eigentlich zu groß, aber es ist afrikanisch mit Liebe zum Detail eingerichtet.

Hluhluwe und Imfolozi

Jetzt stehen die Tiere im Vordergrund. Unberührte Wildnis, subtropische Wälder,  Akazienhaine und Palmen gesäumte Flüsse prägen diese Nationalparks. Und was finden wir vor? Bei Wärme und Sonnenschein angereist wechselt das Wetter und es wird regnerisch und kalt. Der Abend Drive gerät zur Zitterpartie vor Kälte und gesehen haben wir auf dieser Tour so gut wie nichts. Der Morning Drive war zwar auch kalt und vor allem so früh, dass die Rhinos noch schliefen und sich nicht wecken ließen. Auf dieser Tour haben wir wie auf unseren eigenen Pirschfahrten bis auf die Katzen und dem Black Rhino praktisch alle Tiere gesehen und das sogar aus nächster Nähe. Ein tolles Erlebnis.

Imfolozi, im südwestlichen Teil des Parks hat uns eigentlich etwas besser als Hluhluwe gefallen. Dieser Teil des Parks hat mehr Savannen-Charakter und man sieht auf Grund der Freiflächen mehr Tiere. Leider sind die unbefestigten  Pisten mit unserem Auto wegen der zu kleinen Reifen nicht befahrbar. Für diesen Teil des Parks benötigt man eindeutig ein geländetüchtiges Fahrzeug. Dann ist dieser Teil des Parks mit Sicherheit ein super Erlebnis, da dann auch die Gebiete mit Löwen und Leoparden durchquert werden können.

Statistik:
Elefanten, Giraffen, White Rhinos, Büffel, Warzenschweine, Kudus, Impalas, Nyalas, Blue Duiker, Zebras, Bamboos, Paviane
Vögel: u.a. Hawks, Kites (Merlan), Reiher, Roller (sehr bunter Insektenjäger), African Spoonbill, …

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