Hongkong

Anreise

Die Anreise ist schnell zusammengefasst:
Mit dem Zug geht es zum Frankfurter Flughafen. Der ist natürlich völlig überfüllt und letztendlich sind wir froh, mit nur einer 3/4 Std Verspätung in Frankfurt anzukommen. Für die Security benötigen wir trotz Fast Lane fast eine Stunde. Hat doch alles ganz gut geklappt? Hey Deutschland, wo sind wir eigentlich?? Ist das bei uns schon normal?

Ankunft

Der Flug mit Lufthansa war nur gut und verging wie im Fluge. Wir genossen einen hervorragenden Service, sahen uns noch einen richtig guten Krimi an – den Staatsfeind – den Rest bis auf das Frühstück haben wir verschlafen.

Bei der Einreise in Hongkong gab es eine kleine Enttäuschung: es fehlte die Schlange vor der Sicherheitskontrolle, denn nette Helfer wiesen uns schnell einen freien Schalter zu. Auch trafen wir auf einen Beamten, der uns nur kurz ansah und uns dann ohne Stempel im Pass schneller als bei jeder Passkontrolle in Deutschland durchwinkte. Den Stempel hätten wir aber allerdings schon gerne gehabt.
Für die Fahrt zum Hotel hatten wir uns für den Hotelshuttle entschieden. Schnell war der Schalter gefunden und dann lief alles wie am Schnürchen. Wir bekamen unsere Tickets, die Rechnung wurde direkt auf’s Zimmer gebucht und eine quirlige Chinesin führte uns zu einem kleinen Wartebereich und war erst zufrieden, als sie uns zwei Plätze zugewiesen hatte. Hier holte sie uns etwas später wieder ab und führte uns durch etliche Hallen und Gänge zum Busterminal, einer riesigen Halle mit über dreißig Toren zu den Bussen. Ein Ausgang war mit Hotelshuttle gekennzeichnet – das war unser Gate. Unser Wirbelwind verabschiedete sich aber erst von uns, als unser Gepäck verstaut war und sie unseren Gepäckwagen erobert hatte. Was für ein Service!
Inzwischen war es dunkel geworden und nun begann eine grandiose Busfahrt durch das abendliche Hongkong. Was für eine Kulisse – die Hochhäuser, alle erleuchtet im Abendlichen Nebel, was der ganzen Atmosphäre einen geheimnisvollen Touch gab. Dann der Containerhafen, mehr als doppelt so groß wie der Hamburger Hafen, richtig gespenstig im  rötlichen Dunst. Schließlich tauchen wir ein in den Stau einer fernöstlichen Metropole – in Kowloon.

Im Hotel angekommen geht alles ganz schnell. Wir erhalten ein Upgrade auf eine Harbour View Suite und kurze Zeit sp#äter bummeln wir den Kai am Viktoria Harbour entlang, sind begeistert vom Ausblick auf Hongkong Island, der Keimzelle der ehemaligen Kronkolonie, und genießen den Rest des Abends auf der Terrasse unserer Hotelbar.

Aus unserem Hotelzimmer haben wird einen grandiosen Ausblick.

Downtown Hongkong (Kowloon)

Hongkong in zwei Tagen, das geht gar nicht. Da wir aber nicht mehr Zeit hatten, entschieden wir uns für zwei Schwerpunkte: für den Chinesischen Alltag und das koloniale Hongkong oder was davon noch übrig ist auf Hongkong Island.

Unser erstes Ziel war Kowloon mit seinen  quirligen Stadtteilen und hauptsächlich chinesischer Bevölkerung. Da wir am Wochenende unterwegs waren, hatten wir es nicht nur mit dem normalen Menschengewirr zu tun, sondern erlebten zusätzlich die berufstätigen Einkäufer.

Wir nahmen den Hotelshuttle bis zum Zentrum, der Südspitze von Kawloon genannt Tsim Sha Tsui, mit Blick auf Hongkong Island. Hier legen auch die Fähren nach Hongkong Island ab.

 Vorbei am vornehmen Peninsula Hotel – vielleicht folgen wir in den nächsten Tagen noch dem Tipp hier einen High Tea einzunehmen- stürzen wir uns ins Gewühl der Nathan Road, gesäumt von zahllosen Einkaufzentren und Passagen. Wir erreichten den Eingang zur MTR (mass transport rapid) und schaffen es problemlos unser erstes U- Bahnticket zu erwerben, obwohl wir erst noch Geld wechseln mussten, da man nur mit Kleingeld bezahlen kann. Nach kurzer Fahrt sind wir mitten in der Metropole, in den Stadtteilen You Ma Tei (oder einfach your maitai) und Monk Kok, den dicht besiedelsten Stadtteilen mit vielen Straßenmärkten, urigen Handwerkerbetrieben und die Eindrücke von „richtigen oder dem alltäglichen Leben“ hinterlassen.

 

Verkehrsführung

In Hongkong gibt es eigene Verkehrsführungen für Fußgänger, die absolut nichts mit den Fahrwegen der Autos gemein haben. Häufig befinden sich die Spuren auf verschiedenen Ebenen übereinander- in Hongkong muss man eben 3 dimensional navigieren lernen! Nicht selten standen wir deshalb vor Strassen die wir nicht überqueren konnten und damit in einer Fußgängersackgasse. Der Versuch, ein Ziel einfach nach Karte zu erreichen, führte hin und wieder zu nicht unerheblichen Umwegen.

Baugerüste

Gerüste werden in Hongkong aus Bambusstäben durch interessante Konstruktionen erstellt, unabhängig von der Höhe oder des Umfangs der Baustelle.


Fischmarkt

Im Gegensatz zu Europa sind die Fische auf einem Hongkonger Markt sehr frisch. Sie werden gerade so am Leben gehalten. Was mit Ihnen geschieht, wenn sie einen Käufer gefunden haben, wollten wir lieber nicht wissen.

Blumenmarkt

Der Blumenmarkt war nicht so imposant groß, die Pflanzen machten aber einen extrem gesunden und sattgrünen Eindruck. Die Vielfalt – von Azaleen über Bougainvillea, Hortensien bis Sukkulenten ist allerdings einzigartig.

Hongkong Island

Wir fuhren mitder Star Ferry von Kowloon nach Hongkong Island, was völlig easy ist: nur einwenig Kleingeld und schon fällt der nötige Jeton aus dem Automaten. Im Zentrumangekommen, bleibt der Blick sofort von den gewaltigen Hochhaustürmen gefangen,angeführt vom Tower des Financial Centers (IFC) sowie das Riesenrad auf einemkleinen Rummelplatz. Es gibt kaum historische Gebäude in Hongkong, eines derwenigen verbleibenden kolonialen Gebäude fällt das Hafengebäude ins Auge. 

Fußgänger in Hongkong

Auf dieser Seite sind eindeutig noch mehr Touristenmassen unterwegs als in Kowloon. Der gefahrlose Transport wird nur ermöglicht durch eigens entwickelte Gangways, die zwischen den Einkaufszentren und Hotels meistens in einer Höhe über den Autostraßen geführt werden. Das Laufen nach Straßenkarte ist so gut wie nicht möglich. Man muss auf die Schilder achten, um rechtzeitig abzubiegen.

Philippinische Hausmädchen

Einzig kolonialer Platz ist Statue Square mit dem Old Supreme Court Building, auf dem sich sonntags die philippinischen Hausmädchen an ihrem einzigen freien Tag zu einem Picknick versammeln. Ein total quirliges Geschehen, das sich bis in die Eingangshalle der UBSC-Bank erstreckt. Die Frauen richten sich teilweise gemütlich in Kartons für ein ausgiebiges Mittagessen ein: 

Finanzzentrum

Diezahlreichen Bankgebäude streiten um die Wette nach Extravagance und Höhe,herausragend das neue Gebäude der Bank of China:

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Gärten und Parks

Auch in Hongkong hat man die Erkenntnis gewonnen, dass nicht jede Baulücke geschlossen werden muss. Diese werden dann als „Garden“ gestaltet und erhalten neben Beeten, Bänken auch häufig einen Kinderspielplatz. Größere Anlagen werden natürlich als Park bezeichnet.

Kirche St. John‘s

Die einzig verbleibende Kirche St. John‘s kann sich kaum zwischen den Finanzpalästen behaupten.

Der Peak

Ein Muss für jeden Touristen ist ein Ausflug auf den Peak wegen der grandiosen Aussicht auf Hongkong. Für den Aufstieg nehmen wir ein Taxi, da die Schlange vor der Zahnradbahn viel zu lang war. Taxis und auch die Metro sind vergleichsweise billig, im Gegensatz zu allem anderen hier.

Eine grandiose Ausfahrt …

 

Und was uns sonst noch auffiel …

Heiraten in Hongkong

Hongkong ist ein Heiratseldorado und das nicht nur, weil esspeziell für Ausländer relativ wenig formalen Aufwand bedeutet. So waren wirnicht überrascht, dass sowohl Samstag als auch Sonntag in unserem HotelHochzeiten stattfanden. Braut und Bräutigam trugen Ihre traditionelle Kleidung,die Brautjungfern und die Begleiter des Bräutigams waren jeweils identisch schick gestylt. Doch dann am Montag wurden wir total überrascht. SechsHochzeiten waren angekündigt. Am Montag ??? Wer heiratet denn am Montag? Und wasfür eine Organisation. Jedes Paar hatte ein festes Zeitfenster für Fotos undAbfahrt. Irgendwie wirkte das Ganze recht chinesisch organisiert und geplant.

Einkaufen in Hongkong

Einkaufen in Hongkong ist ein Eldorado für Kaufwütige. Nur die Auswahl des Einkaufszentrums ist nicht ganz so einfach, denn davon gibt es genug, richtiger, viel mehr als genug. Und fast alle haben einen uniformes Angebot: teure Designerkleidung, höchstpreisige Uhren- und Schmuckgeschäfte und Parfümerien ohne Ende. Von den Einwohnern her liegt Hongkong zwischen Berlin und London, aber würde man nur ein Drittel dieser Shoppingmalls nach Berlin transferieren, wir sind sicher, die müssten ums Überleben kämpfen. Aber woher kommen die Käufer? Welche jungen Mädels können in einem Schuladen, wo ein Paar Schuhe mindestens 400 € kosten, sich fünf Paar einpacken lassen? Wieso sind Schmuckläden, wo die einzelnen Stücke ab 10.000 € aufwärts kosten, überfüllt? Fragen über Fragen bleiben, erst recht, weil wir das einfache Leben am ersten Tag erlebt haben. Eins ist aber sicher, die Käufer sind Chinesinnen und nicht europäische oder amerikanische Touristen

Hongkong, Linksverkehr trifft Rechtsverkehr

Normalerweise richten sich die Fussgängerströme in einem Land nach den jeweiligen Verkehrsregeln. So bewegen sich die Menschen in Fussgängerzonen in Deutschland rechts und in England links. Diese Regel wird allerdings in Hongkong gebrochen- trotz Linksverkehr bewegen sich die Menschemmassen rechts. Hier setzen sich offensichtlich die überwiegend rechts wandernden Touristen durch, die mehrheitlich aus China und vom europäischen Festland kommen. 

Verkehrsmittel

Verkehrsmittel sind in Südostasien auch ganz speziell. Alle Dritte-Welt- Länder importieren Gebrauchtwagen aus Industrieländern wie Japan, Korea und bedienen sich dem sog. Sekundärmarkt. Malaysia ist zudem joint ventures mit japanischen und koreanischen Autobauern eingegangen und bauen selbst Neuwagen unter einem eigenem Label. 

In den Philippinen sind für den Massenverkehr zudem umgebaute und individuelle bemalte bunte Jeeps im Einsatz (siehe unsere Bilder aus Romblon) als auch Tricycles, als Dreiräder umbaute Mopeds, in dem 3-5 Personen befördert werden können (siehe Bilder aus PuertoPrincesa).

Rücksprünge:

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