Jerash / Gerasa

Heute besuchen wir Gerasa. Wir fahren nach Norden Richtung syrischer Grenze und schlagartig ändert sich die Landschaft. Es wird hügeliger und vor allem grüner.

Die antiken Stätten gelten als die besterhaltenen römischen Siedlungen weltweit. Die aus rosa-orangefarbenem Kalkstein erbaute Stadt lag an der wichtigsten Handelsroute der Antike, der Königsstrasse, und verband  u.a. Kairo mit Damaskus und Palmyra mit Amman (Philadelphia). Diese Karawanenstraße heißt Königsstrasse, weil keine Handelsroute der Welt so umkämpft gewesen ist wie diese.

Ihre Blütezeit erlebte die hellenistische Stadt unter römischer Herrschaft im 2./3. Jhd. Anlässlich des Besuchs von Kaiser Hadrian wurden die meisten Bauwerke errichtet.

Den Eingang bildet der Hadriansbogen, der stark restauriert wurde.

Vor der antiken Stadt befindet sich das Hyppodrome, welches zwar nicht sehr groß aber eines der am besten erhaltenen ist.

Wir betreten Gerasa durch das Südtor.

Wir laufen weiter auf der Cardo Maximus, eine von korinthischen Säulen gesäumte 800 m lange Prachtstraße, die den Ort vom Südtor (Philadelphia Tor) zum Ovalen Forum bis zum Nordtor (Damaskus Tor)  durchläuft. Die original erhaltene Pflasterung ist uneben, u.a. weil darunter das Abwassersystem verläuft.

Entlang dieser Straße befinden sich die wichtigsten Bauwerke: das Nord- und Südtheater und das Nymphäum. In den Theatern werden heute noch Opern und Konzerte gegeben.

Das Südtheater ist das größere und faßt über 2000 Besucher

Das Nordtheater ist kleiner, fasst aber auch weit über 1000 Besucher

Später bauten die Byzantiener einige Kirchen in der Stadt. Viele Bodenmosaike sind noch sehr gut erhalten.

Artemis Tempel mit 12 hohen Säulen mit korinthischen Kapitellen, ist der größte Tempel von Jerash.

Rücksprünge:

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