Kakadu National Park

Nachdem wir im Northern Territory National Park einen ersten Eindruck von der Flora und Fauna dieser Gegend bekommen haben, geht es nun ins Nowhere, zu einem der schönsten Nationalparks Australiens, dem Kakadu National Park

Wir starten früh morgens von Darwin Airport mit 3 Maschinen von Kakaduair vom Typ Cessna 402 mit jeweils 6 Passagieren. Wir freuen uns auf den „bush flight“. Es ist zwar wieder sehr heiss, aber die Luft ist klar und es regnet nicht.

Von Darwin aus fliegen wir nach Osten und kreuzen den Adelaide River, der jetzt zum Ende der Trockenzeit in einem engen Bett fließt. In der Regenzeit ist die gesamte Ebene überschwemmt.

Und schliesslich überqueren wir den Mary River und erreichen den Nationalpark mit Blick auf die sich ständig verändernde Landschaft. Hier sollen über 300 Vogelarten leben. Bärbels Erwartung ist, endlich Papageien und Kakadus in freier Wildbahn zu sehen.

Vorbei an Whetland (Schwemmland), welches sich in der Regenzeit in ein riesiges Feuchtgebiet wandelt, wenn die Flüsse meterhoch ansteigen und das jetzt zum Ende der Trockenzeit komplett trocken gefallen ist, fliegen wir weiter nach Osten über Woodland.

Wir ändern den Kurs und fliegen Richtung Süden. Die Landschaft ändert sich wieder und wir sind beeindruckt von den felsigen Bergen (stoneland). Der Pilot fliegt durch die Schluchten und dadurch sehr dicht an die Berge heran. Hier befinden sich die berühmten Felsmalereien, die von den Aborigines vor ca. 20.000 Jahren erstellt wurden.

Nun sind wir in Crocoland. Die größten Ströme bilden die beiden mit Crocos durchsetzten Alligator Rivers (East and West), deren Benennung auf einen englischen Entdecker zurückgeht, der damals davon ausging, dass es sich um Alligatoren handele. Eine spätere Korrektur in etwa „Croco River“ wurde aus Kostengründen unterlassen. Neben Sweetes sind hier auch viele Salties (Leistenkrokodile), die größten Krokodile der Welt, zu entdecken, die über das Küstenflusssystem einwandern. Gut vorstellbar, dass hier der Drehort von Crocodile Dundee war.

Die für den Nationalpark berühmten Wasserfälle konnte wir leider wegen der Trockenheit nicht bewundern.

Jetzt, zum Ende der Regenzeit, versammeln sich alle Krokodile in den Flüssen. Jetzt leben sie eng aneinander und so sehen wir alle paar Meter ein Exemplar, allerdings nur Salties.

Wir landen in Cooinda, wo wir eine „Yellow Water Boat Cruise“ unternehmen.

Die Tour führt uns entlang eines Flusssystems mit angrenzenden Billabongs, also Tümpel oder Flussarme, die auch während der Trockenzeit nicht austrocknen. Hier sollten wir vom Boot aus die Tiere, speziell natürlich Vögel beobachten können. Leider sind wir mittags unterwegs bei Temperaturen um die 40 Grad, so dass sich nur wenige Vögel zeigen.

Überall sehen wir Heerscharen „pfeifender Enten“ und Magpie-Gänse.

Natürlich sehen wir viele Raubvögel.

Weitere Vögel zeigen sich am Ufer.

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