
Kapstadt gehört ohne Zweifel zu den beeindruckenden Städten der Welt und das nicht nur wegen seiner einzigartigen Lage am Tafelberg. Sie wurde kürzlich von einem renommierten New Yorker Travellermagazin zum besten Food-Platz der Welt gewählt. Wir werden das genauestens überprüfen.
Die Stadt mit über vier Millionen Einwohnern vermittelt nicht den Eindruck einer Millionenmetropole sondern zeigt sich eher beschaulich. Sie wurde 1652 vom Holländer van Riebeeck gegründet und gilt als eine trendige, coole Metropole mit mediterranem Flair. Der Bevölkerungsmix unterscheidet sich erheblich vom afrikanischen Durchschnitt. Etwa die Hälfte der Bewohner sind Coloureds (landesweit 9%), etwa ein Drittel sind Schwarzafrikaner und mit 20% besteht ein hoher weißer Anteil, hauptsächlich Nachkommen holländischer und britischer Einwanderer.
Begünstigt durch das Wetter sind die Kapstädter Outdoor Menschen; die Südafrikaner lieben den Braai (Grill) und sind ein Genießervolk. Es heißt: in Johannesburg wird das Geld verdient, in Durban wird gebadet und in Kapstadt gelebt.
Uns begrüßt Kapstadt mit wunderschönem Sommerwetter: 28 Grad, trockene Luft und eine fantastischen Sicht.



Oranjezicht City Farm Market
Heute, an unserem ersten Tag, steht die Waterfront und der Oranjezicht City Farm Market auf dem Programm. Eine kleine Gruppe von Citybewohnern bverkaufen hier lokales Essen und Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft.




Hier kann man alles Notwendige für den täglichen Bedarf kaufen, allerdings zu entsprechenden Preisen. Biltong, das Dörrfleisch, kennen wir schon aus Namibia.




Petra probiert Mayonnaise, angeblich die beste der Welt …




Überall gibt es leckeres Essen. Ein wunderschöner Foodcourt.
Waterfront

Wir ziehen ein paar Meter weiter weiter zur Waterfront. Das einst heruntergekommende Hafenviertel wurde aufwendig und vollständig renoviert und zeigt sich heute unter Victoria und Alfred Waterfront als elegantes Einkaufs- und Ausgehviertel. In Sichtweite befinden sich weiterhin der Containerhafen und die Trockendocks.










Das älteste erhaltenen Gebäude im Hafen ist der Clocktower, ein viktoriaischer Bau im gotischen Stil. Er wurde 1882 für den Hafenmeister gebaut.



Das alte Silo war einst das höchste Gebäude südlich der Sahara. Nach der Außerbetriebnahme 2001 wurde es zu einem außergewöhnlichen Hotel und Museeum umgebaut. Wir genießen bei sehr freundlicher und charmater Bedienung die Dachterrasse und die atemberaubende Sicht über die Waterfront. Eigentlich ein Muss bei diesem tollen Sommerwetter.
Kapstadt Downtown



Wir starten unsere Tour durch Kapstadt Downtown am Green Market, dem berühmten Souvenirmarkt.
Wir gehen weiter am ehemaligen und zurzeit in Renovierung befindlichen Parlamentsgebäude vorbei zum The Company’s Garden, von wo aus man einen schönen Blick auf den Tafelberg hat. Er ist die grüne Lunge der Stadt.



Anschließend spazieren wir die Long Street mit ihren Art Deco-Häusern entlang.




Nächste Station ist das neue Parlamentgebäude und das alte Castle.




Letzte Station in Downtown ist das alte Malayische Viertel Bo-Kaap, das für seine bunten Häusern bekannt ist. Heute ist es das islamische Zentrum von Kapstadt.





Von hier aus hat man einen schönen Blick auf Kapstadt.


Tafelberg
Wir sind jetzt drei Tage in Kapstadt und haben jeden Tag den Tafelberg ohne Wolken gesehen. Heute, an unserem letzten Tag in Kapstadt ist es sogar fast windstill. Also ab zur Seilbahn und hoch auf den Berg und die Aussicht genießen.











Kap-Halbinsel

Die Kap-Halbinsel ist eine Halbinsel im Südwesten von Südafrika. Sie erstreckt sich vom Zentrum Kapstadts zwischen dem Atlantik und der zu ihm gehörenden False Bay nach Süden und besitzt so eine Länge von etwa 50 Kilometern. Im Norden beginnt sie mit den am Tafelbergmassiv in Kapstadt vorgelagerten Abhängen. An ihrem südlichen Ende liegen das Kap der Guten Hoffnung und der Cap Point. Die Fläche der Halbinsel umfasst ein Gebiet von etwa 470 km².






Unser erster Stop ist in Camps Bay, einem gehobener Vorort von Kapstadt. Er ist vor allem für den wunderschönen, weißen Sandstrand und den Ausblick auf die Bergkette Zwölf Apostel bekannt. Schöne Restaurants, gemütliche Cafés und Cocktailbars mit Terrasse bieten einen herrlichen Blick auf die Strandpromenade.


Die nächste Station ist Hout Bay. Sie diente ehemals den Seefahrern als Zwischenstation auf ihrem Weg von Europa nach Indien. Die Siedlung wurde ein Jahr nach seiner Anlandung am 11. Juli 1653 gegründet. Der ursprüngliche Name lautete Hout-Bajken, deutsch: „kleine Holzbucht“, weil die Siedler hier ihren Holzbedarf deckten.
Dann geht es weiter über den berühmten Chapman’s Drive, eine der schönsten Uferstraßen der Welt und ohne Frage eines der 10 beliebtesten Touristenziele von Kapstadt. Viele Filme wurden hier gedreht und die Straße ist Zeuge vieler berühmter Verfolgungsfahrten.
Seine Beliebtheit verdankt der Pass der unglaulichen Landschaft, die man von einer Straße aus sieht, die buchstäblich aus den fast senkrechten Feldwänden der Kap-Halbinsel gehauen wurde. Wir fahren den Pass sehr langsam, um die wunderschöne Aussicht in aller Ruhe genießem zu können.








Unseren letzten Stop machen wir in Muizenberg, einem schönen Ort mit einem langen, weißen Sandstrand. Hier, auf der pazifischen Seite, wird deutlich mehr gebadet und gesurft. Deshalb gibt es hier auch viele Warntafeln.