Karlskrona



Karlskrona besteht aus 33 verschiedenen, teilweise miteinander verbundenen Inseln. Dies ist ein kleiner Teil der 1650 Inseln, die den Blekinge-Archipel bilden. Sie wurde 1680 von König Karl XI. als Marinestützpunkt gegründet und ist heute der größte schwedische Kriegshafen. Aufgrund des Nato Beitritts der Schweden wird die Bedeutung wohl zunehmen. Beim Tendern haben wir einen guten Blick auf die zahlreichen Kriegsschiffe, die hier stationiert sind. Und so werden wir schon auf den ersten Metern unserer Reise an die aktuelle politische Situation erinnert.


Karlskrona wurde auf dem Reissbrett geplant und gebaut, um zu beeindrucken. Schwedens einzige Barockstadt hatte gehofft, eines Tages Stockholm als Hauptstadt zu ersetzen, und obwohl es nicht sein sollte, bleibt ein Gefühl von Größe und Exklusivität. Die wunderschön erhaltenen Gebäude und Kirchen sind ein wunderbares Zeugnis dieser Geschichte und wurden zusammen mit dem Hafen 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Barockbauten sucht man allerdings vergebens. Die Barockstadt bezieht sich auf die Stadtplanung, also breite große Straßen, zentrale Plätze, etc..
Die Stadt wurde durch den Admiral Hans Wachtmeister geplant und streng geteilt nach militärischen und zivilen Bezirken, die sogar durch eine hohe Mauer getrennt waren (sind).
Die sog. Königliche Brücke bildet den Anlandepunkt für den König um die Stadt zu erreichen. Genau an der gegenüberliegenden Inselseite befand sich der Fischmarkt und gleichzeitig der Stadteingang für die Werftarbeiter und das Volk.


Gleich daneben befindet sich eine hölzerne quadratische Kirche, die Admirals Church, die Kirche des Militärs. Sie wurde nach verschiedenen Bränden wieder neu aufgebaut.
Im Herzen der Stadt befindet sich der Stortorget, ein riesiger Marktplatz im Stil einer römischen Piazza. Eine Statue des Gründers König Karl XI. nimmt den Mittelpunkt ein und überblickt den Markt, der dort mehrmals pro Woche stattfindet. Hier ergeben sich vielfältige Gelegenheiten, lokale Köstlichkeiten wie köstliche gefüllte Kartoffelknödel oder fabelhaften frischen Fisch zu probieren. Rings um den Marktplatz befindet sich das Rathaus, die Frederikskirche sowie die Dreifaltigkeits- oder Deutsche Kirche.






Das Viertel Björkholmen besticht durch die pittoresken und farbigen kleinen Häuschen. Was früher Armenviertel und maßgeblich von den Werftarbeiter bewohnt war, ist heute eine sehr teure Wohngegend und dient nicht nur als Sommerhäuschen für die Städter.





Stockholm
Vor Stockholms Küste befinden sich ca. 24 000 Inseln und Inselchen eines riesigen Archipels. Auf einigen sind hölzerne Sommerhäuser unterschiedlicher Größe errichtet. Erreicht werden können sie nur per Boot. Die Kulisse dieser Schären bietet den ankommenden Besuchern von Stockholm einen einzigartigen Empfang.






Stockholm selbst erstreckt sich über 14 Inseln, die mit Dutzenden von Bogenbrücken verbunden sind. Schimmernde Kanäle und grüne Parks bieten Ruhe und Zuflucht in der Stadt, während trendige Bars, Cafés und Cocktailbars auf den Dächern zur lockeren Atmosphäre beitragen.
Wir erreichen zuerst die Freizeitinsel Djurgården mit dem weltberühmten Freizeitpark, großen Parks, Seen und Kanälen sowie einige Museen. Zu den Highlights zählt das Abba Museum. Wir besuchen das Vasa Museum:

Stockholm bietet einen eleganten nordischen Charme. Die Stadt ist ein geschichtsträchtiger Ort mit historischem Kern aus gepflasterten Straßen und hell gefärbten Stadthäusern.
Eine Besonderheit ist, dass mitten in Stockholm der Zufluss eines Süsswassersees ins Baltische Meer erfolgt. Das bedeutet, dass man auf einer Seite das Baltische Meer sieht und auf der anderen Seite das Binnenmeer.
Unten: Zusammenfluss mit Parlament.

Besonders schön sind die Uferpromenade mit dem Grandhotel.




Unser Rundgang führt uns an den Highlights dieser großartigen Ostseestadt vorbei. das sind das Stockholmer Rathauses, der Königliche Palast, die Oper, die Jakobskirche und das Nationalmuseum.





Nicht zu vergessen ist die urige Altstadt von Stockholm, die Gamla Stan mit dem Nobelpreis-Museum.





Am Nachmittag genießen wir bei herrlichem Sommerwetter die Ausfahrt durch die Schären.













