Route 62
Wir fahren auf der Route 62 nach Knysna. Die Route 62 ist der American Way of Drive von Südafrika. Die Straße zwischen Montagu und Calitzdorp verläuft durch weite Ebenen und tiefe Schluchten.
Zwischenzeitlich fühlen wir uns wie auf einer Achterbahn.



Entlang der Straße befinden sich wie bei der Route 66 in den USA skurrile Stopps, beliebt bei Roadmovie Fans.
Diesel&Creme ist mit alten Zapfsäulen und Emailschildern dekoriert.


Ronnies Sex Shop verspricht mehr als er bietet. Mitten im Nowhere bietet Ronnie kühle Getränke, Grillfleisch und einen kleinen Farmladen. Eines Nachts haben Gäste die Bezeichnung Ronnies Shop um „SEX“ ergänzt. Das war die beste Werbung!



Der Ort Ladysmith wird von einem mächtigen Berg (Towerkop) überragt, dessen Gipfel gespalten ist. Der Legende nach ist daran eine Hexe schuld, der der Berg im Weg war und die vor Wut den Gipfel gespaltet hatte.
Anschließend geht es in die Berge.



Hinter Oudtshoorn, der bekannt ist für seine Straußenfarmen, geht es noch über den spektakulären Outeniqua Pass hinunter zur Küste.






Knysna
Knysna ist der bedeutendste Ort der Garden Route. Es liegt idyllisch in einer Lagune und bietet echtes Urlaubsflair.


Die große Bucht ist über einen engen Kanal mit dem Meer verbunden. Dieser Kanal ist sehr gefährlich wegen der starken Strömungen und der gefährlichen Brandung und wird nur in Ausnahmefällen von erfahrenen Bootsführern passiert.

Unser Hotel liegt direkt an der Waterfront und der Blick von unserem Balkon ist super schön.
Die Waterfront besteht aus vielen kleinen Läden und noch mehr Restaurants und Bars. Abends ist hier richtig viel los.






Gourmets schätzen die hier gezüchteten, ausgezeichneten Austern in der bekannten „Knysna Oyster Company“. Auch wir haben sie genossen. Sie waren einfach super.


Über die Thesen Island Bridge ist die kleine Freizeitinsel (Thesen) mit dem Festland verbunden. Früher befand sich hier ein großes Sägewerk, heute findet man hier Hotels, Shopping Areas, Galerien, Maklerbüros und Restaurants.


Wir machen einen Ausflug mit dem Boot über die Lagune bis zur Mündung. Heute ist das Meer sehr ruhig.






Tsitsikamma National Park
Heute machen wir einen Ausflug zum Tsitsikamma National Park. Dieser Park besteht aus Urwald und einem 5km langen, wild zerklüfteten Küstenstreifen.






Sehenswert ist die abwechslungsreiche Vegetation und die Mündung des Storms River. Letzterer ist gut über den 1km langen Mouth Trail und eine Hängebrücke erreichbar.








Birds of Eden
Unsere letzte Station am heutigen Tag ist das Vogelparadies Birds of Edens. Es besteht aus einer einzigartigen, zwei Hektar großen Kuppel (die größte der Welt), die sich über eine Schlucht mit einheimischen Wald erstreckt. Derzeit ist sie Heimat von über 3.500 Vögeln aus über 220 Arten, wobei der Schwerpunkt auf afrikanischen Vögeln liegt. Man kann das Areal auf eigene Faust erkunden, es werden aber auch auf Anfrage geführte Wanderungen angeboten. Wir machen einen gemütlichen von Papgeien begleiteten Spaziergang durch den Park. Über Holzstege wandern wir durch die Landschaft, lauschen dem Vogelgezwitzscher und sehen eine Vielzahl der exotischen Vögel.



Kaum sind wir im Park angekommen , begrüßen uns auch schon die ersten Gelbbrustaras in der Hoffnung, eine Nuss zu ergattern.


Auch die Graupapageien begleiten uns auf unserem Spazierang.








Was für Papageien werdet denn ihr beiden?





Sehr schön ist der Teich für Flamingos und Ibisse, hier Hadeda Ibisse

Und noch mehr Kakadus, hier der mittelgroße Gelbhaubenkakadu, hatten wir doch in Australien lange warten müssen, bis wir einige zu Gesicht bekamen.