

Komodo, die Sundainsel der Riesenechsen, liegt 515 Kilometer östlich von Bali, zwischen Sumbawa und Flores. Die Hauptinsel Komodo ist 40 Kilometer lang und 19 Kilometer breit. Seine ausgetrockneten Hügel steigen bis zu über 700 Metern an. In Komodo leben rund 1.500 Menschen, die ihren Lebensunterhalt hauptsächlich mit dem Fischfang und als Ranger der Parks bestreiten.
Die Insel ist das Herzstück des Komodo-Nationalparks, in dem ca. 2.500 Warane (die Engländer sagen „Dragons“) leben. Die Insel Komodo war wenig bekannt und die Komodo-Warane waren nur ein Mythos, bis die Riesenechsen 1912 wissenschaftlich beschrieben wurden. Die Warane, die fast überall sonst ausgestorben sind, ziehen Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt an. Der Komodo-Nationalpark wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe und Biosphärenreservat erklärt.



Wir ankern direkt vor dem Nationalpark. Mit den Tenderbooten geht es dann ans Ufer.

Wir betreten den Nationalpark und machen uns bei 33 Grad, hoher Luftfeuchtigkeit und gnadenloser Sonne auf die Suche nach den Echsen.



Warane können bis 3.5 m lang werden und sind auch für den Menschen gefährlich. Sie ernähren sich von Rehwild, Niederwild und Büffeln. Als Kannibalen müssen sich auch Jungtiere vor den Älteren schützen, um nicht gefressen zu werden. Eine Ziege können Sie im Ganzen verschlingen. Büffel infizieren sie durch einen Biss mit Gift, warten dann bis zu drei Tagen, ehe sie den kranken Büffel verschlingen.
Wir haben Glück, denn an einer Wasserstelle treffen wir auf die Drachen.




Wer kommt denn da auf einmal heimlich hinter und angriffslustig dem Baum hervor … (Diashow)
Auch wenn die Echsen etwas ungelenkig aussehen, sollte man nicht unterschätzen, wie schnell sie auf Kurzstrecken sein können. Sie schaffen tatsächlich Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h.
Nach ca. drei Stunden und fast 5 km Fußmarsch durch die Hitze sind wir echt geschafft.









