Lettland

Riga

Lettland ist das mittlere baltische Land und liegt an einer riesigen Bucht, der Rigaer Bucht. Mancherorts scheint die Zeit hier noch still zu stehen, besonders auf dem dünnbesiedelten Land. Die Sprache ähnelt der von Litauen. Riga erlebt man als pulsierende Ostseemetropole und die größte und kosmopolitischste Stadt der baltischen Hauptstädte. Es ist ein bekanntes und hoch geschätztes Industrie-, Handels-, Kultur- und Finanzzentrum der baltischen Staaten und besitzt die wichtigsten Seehäfen der Region. 

Wir erreichen Riga vom Rigaer Meerbusen aus, indem wir den Fluss Düna  ca. 12 km aufwärts fahren und dabei viele Industriegebiete und Werften passieren.

Riga empfängt uns im gleißenden Sonnenlicht.

Riga feierte kürzlich sein 800tes Bestehen seit der Gründung durch Bischof Albert von Bremen. Bremen schenkte der Partnerstadt zum Jubiläum ein Bronzemonument der Bremer Stadtmusikanten.

Riga’s Einwohnerzahl ist in den letzten 15 Jahren von 1 Mio auf 600.000 Einwohner geschrumpft. Trotzdem hat sie eine wunderschöne herausgeputzte Altstadt mit winkligen Gassen, Kirchen, alten Klosterhöfen, Kaufmanns- und Gildehäusern, die zum Teil noch aus der Hansezeit stammen. 

Die Gildehäuser haben noch deutsche Beschriftungen und zeigen Wappen der in der Hanse verbundenen Handelsstädte. 

In einem der Gildehäuser durften an einer Tanzvorführung einer Schülergruppe teilnehmen.

Das Schwarzhäupterhaus, ein Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft, ist einer der herausragenden Orte der Stadt, ein historischer Treffpunkt der Handelsgilde, der dem weitläufigen Stadtplatz Anmut und Größe verleiht.

Auf dem Platz steht der Roland, das Zeichen der Hanse, und gegenüber befindet sich das Rathaus, alles Relikte der deutschen Herrschaft.

Die viel fotografierten „Drei Brüder“ lehnen sich mit ihren pastellfarbenen Fassaden und eigenwilligen Persönlichkeiten an einander. Warum die drei Häuser drei Brüder heißen, mag nur der Eingeweihte verstehen, erst recht, weil die Häuser aus unterschiedlichen Zeiten stammen.

Überall  in der Stadt, besonders auf den vielen Plätzen, findet man Cafés, Kneipen, Restaurants und Sportbars, aufgrund des schönen Wetters natürlich meist Outdoor auf Terrassen.

Das Freiheitsdenkmal ist 42 Meter hoch und eine stolze Statue, die die unglaublich hart erkämpfte Unabhängigkeit von Lativa markiert.

Die höchste Kirche St.Peter erstreckt sich auf stolze 125 m Höhe und wird heute als Museum genutzt.

Ansonsten gibt es Kirchen ohne Ende, z.B. die St. Johns Kirche

Die berühmten Jugendstilviertel der Neustadt gaben ihr den Namen „Paris des Ostens“. 1997 wurde Rigas Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Es handelt sich um über 800 Bauwerke mit meist  5-6 stöckiger Ausführung. Die beeindruckendsten Bauwerke wurden vom russischen Architekten Michail Eisenstein um die Jahrhundertwende 1900 entworfen. Viele stammen aus den Jahren 1900 -1905. 

Er hat seiner Fantasie ungehemmten Lauf gelassen. Herausgekommen ist dabei eine groteske Kulissenlandschaft verziert mit Pflanzen, Früchten, Fabelwesen, Dämonen, Masken und barbusigen Schönen. Der Quell der ausufernden Kreativität ist das Ägypten der Pharaonen und das mythische Griechenland.

Sie sind reich verziert und enthalten auch immer Darstellungen von Dämonen als abschreckende Visage, die die bösen Geister fern halten sollte.

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