Die Fahrt von Rovinj nach Lovran an der Kvarner Riviera führte uns durchs bergige Hinterland, vorbei an Olivenplantagen, kleinen Bergdörfern mit Blick auf die dahinterliegenden Berge.


Flussmündungen in der Nähe der Küste entwickeln sich hier im karstigen Gebirge gerne zu Fjorden. Das Meer zeigt sich überall kristallklar und schimmert türkis.










Einen Zwischenstopp legten wir in der ehemaligen Bergarbeiter Stadt Labin ein. Der alte Förderturm zeigt immer noch Titos Schriftzug als Zeichen der Verehrung.
Die Altstadt von Labin drängt sich eng um einen steilen, 320 m hohen Hügel und weist viele mittelalterliche Relikte. In dem durch schmale, steile Gassen durchzogenen Häuserlabyrinth der Altstadt findet man Barockpaläste und Kirchen verschiedener Dekaden.

Schließlich erreichen wir den beschaulichen KuK-Ort Lovran („Lorbeerstadt“) und ziehen in die Villa Astra in genialer Lage am Uferweg „Lungomare“, der ca. 17km von Lovran über Opatja bis nach Volosko (kurz vor Rijeka) verläuft.






An diesem Lungomare zwischen Lovran und Opatja befindet sich unser Hotel, die imposante Fin-de-Siécle Villa Astra, in der wir die nächsten Tage verbringen. Die Villa stellt ein Gesamtkunstwerk dar: Architektur, individuelle Einrichtung und der ausgezeichnete Service harmonieren perfekt. Die Betreuung durch den Hausherren ist einzigartig und reicht von Informationen zur Geschichte über Beratung zur optimalen Erholung bis zu excellenten Restaurant Tipps.
Der in Stufen abfallende Garten bietet reichlich Ruhezonen zur Entspannung und einen großen Pool zur Abkühlung.

Die Villa liegt leicht erhöht mit einem einzigartigen Blick auf die Küste. In der Nähe befinden sich zahlreiche Badestellen, die über Treppen bequem erreicht werden können.
Opatija


Wir machen einen Ausflug zum benachbarten Küstenort Opatija. Opatija erfuhr seine Blütezeit während der k.u.k. Zeit noch unter dem italienischen Namen Abbazia. In der guten, alten Zeit fuhr der Wiener Adel vor allem im Winter zur Erholung an die Kvarner Riviera.
Spätestens mit Fertigstellung der Bahnlinie von Wien über Zagreb nach Rijeka erlebte der Ort seinen touristischen Aufstieg.


Der kleinste Hafen liegt neben der Kunsthalle – eine Skulptur ist den Arbeitern gewidmet.
Auch die Statue des Mädchens mit der Möwe ist hier zu finden.


Aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg stammen auch die großen Hotels, das bekannteste ist das Kvarner.

Allerdings machen nicht alle Hotels den Eindruck einer Vollbelegung.






Es wurden Parkanlagen angelegt, in denen Privatvillen gebaut wurden. Viele Gründerzeitfassaden sind erhalten bzw. wurden restauriert.
Ein wenig fühlen wir uns hier wie an der Côte d’Azur.
Die Touristen hier wissen das Leben zu genießen, nicht nur am Hafen und am Lungomare befinden sich Cafés und vor allem Cocktailbars. Nicht zuletzt hat auch die Wiener Kaffeehaus Kultur hier Einfluss genommen.