Die Reise entlang des Mekongs endete in der alten Königsstadt Luang Prabang. Die Stadt der Pagoden (49) ist religiöses Zentrum des Buddhismus in Laos und beheimatet mehr als 35 Klöster mit ca. 1700 Mönchen.


Hier residierte lange Zeit der König von Laos, bis der Hofstaat im 16. Jahrhundert aufgrund der Bedrohung durch Birma nach Vieng Chan im Süden zog. Luang Prabang erlebte erneut eine Blütezeit im 18. Jahrhundert, als das Reich Laos in 3 Teilstaaten zerfiel und L.P. der Königssitz des nördlichen Staates wurde. Während die südlichen Staaten Vieng Chan (heute Vientiane) und Champasak schnell unter den Einfluss Vietnams bzw. Siams gerieten, konnte sich Luang Prabang bis zur Zeit des französischen Indochina weitgehend selbständig halten.
L.P. Liegt an der Mündung des Nam Khan in den Mekong. Besonders reizvoll liegt die Altstadt auf einer Halbinsel umgeben von beiden Flüssen.




Luang Prabang ist ein gemütliches Kolonialstädtchen mit vielen alten noch gut erhaltenen Gebäuden und gehört zu Recht zum Weltkulturerbe.





Unser Weg führt zunächst auf den höchsten Punkt, den heiligen Berg Phou Si mit Rundumblick auf den Ort.


Direkt gegenüber liegt der alte Königspalast, der heute das Nationalmuseum beherbergt, sowie die Pagode, die die heiligste Buddha Statue des Landes (Pha Beng) beherbergt. Sie stammt aus Sri Lanka und wurde von Kambodscha eingenommen, bevor sie den Weg nach Laos machte. Sie ist das Nationalheiligtum des Landes.




Bildnis des letzten Königs – russischer Künstler
Direkt benachbart befindet sich mit Wat May der größte und bedeutendste Sakralbau von Luang Prabang. Hier wurde jahrelang das Nationalheiligtum aufbewahrt, bis die Pagode fertiggestellt war. Das 5fach gestaffelte Satteldach (Luang Prabang Stil) beeindruckt durch seine vergoldeten Ornamente und reichhaltigen Verzierungen.






Die meisten heiligen Anlagen wurden während der Indochinakriege zerstört, viele auch noch in 1970 er Jahren.
Wir besteigen wieder unsere Fortbewegungsmittel …



und besichtigten die Doppelanlage Wat Aham und Wat Visoun in der Nähe unseres Hotels. Die weisse „Wassermelonenpyramide“ ist relativ neu wiederaufgebaut.





Zum Abschluss des Tages fanden wir uns an der Spitze der Halbinsel ein und besichtigten die „schönste“ Tempelanlage, Wat Xieng Thong. Hier haben die Japaner erheblich zum Wiederaufbau beigetragen und zahlreiche Glasmosaike aufgetragen.
Die mehrfach gestaffelten Satteldächer reichen fast bis auf den Boden und sind reich verziert.









Die Rückseite des Haupttempels zeigt des buddhistischen Lebensbaum. Er wurde wie viele andere Glasmosaike von Japanern gefertigt.
Die Bilder sprechen für sich:


Beliebtes Fortbewegungsmittel, von uns geliebt, ist das Tuk Tuk. So lässt sich die Altstadt bequem erkunden.





Mopeds prägen das Starßenbild insbesondere auf der von den Franzosen gebauten Brücke über dem Nam Khan, der hier in den Mekong mündet.




Ansonsten gibt es neben einer weiter entfernten Starßenbrück nur noch eine Bambusbridge für Fußgänger, die allerdings nur in der Trockenzeit genutzt werden kann.


Ladies Shoppingzeit ist täglich auf dem Nightmarket.







Unser absolutes Highlight in Luang Prabang ist ein Kochkurs im Sofitel. Zunächst geht es früh morgens auf den Markt …














… wobei wir todesmutig unsere ersten Insekten „genießen“ – Bienenlarfen in Bananenblättern …

… aber dann wird gekocht …



… und dann wird alles verspeist …

Auf unserem Ausflug zu den rauschenden Wasserfällen Kuang Si besuchen wir zunächst ein Lai Loum Dorf, lassen uns in die Kunst des Webens einführen und decken uns natürlich mit den ersten Tüchern ein …



Abschließend geht es weiter zu den Wasserfällen.




Rücksprünge:
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