Montreal

Kanadas zweitgrößte Stadt nach Toronto (über 1,6 Mio. Einwohner) ist unzweifelhaft Weltstadt mit gallischem Charme.  Hier gilt es durch die Stadt zu wandeln und dem Charme der Lebensfreude und der vielfältigen Kultureinflüssen zu erliegen! 70 % der Montrealer haben französisch als Muttersprache und pflegen die Lebensart in Straßencafés, schicken Restaurants und den beeindruckenden Plätzen und Parks.

Während der amerikanischen Prohibition weilten viele Amerikaner in der Stadt am St. Lawrence Strom und vergnügten sich mit Musik, Alkohol und „good times“. Noch heute finden hier die meisten „Summer Festivals“ statt, die (französ.) Musik, Gute Küche und Bälle bieten, darunter auch der Montreal Jazzfestival. Noch heute sind Viertel in viktorianischem und französischem Baustil zu finden.

Im Geschäftszentrum ragen Wolkenkratzer neben viktorianischen Gebäuden hervor. Ein schöner Platz ist der Square Dorchester, an dem auch die schönen alten roten Busse abfahren, die wir für eine ausführliche Stadtrundfahrt nutzen.

Obwohl Montreal auf dem Breitengrad von Mailand liegt, sind zwar die Sommer schwül und heiß, die Winter jedoch bitterkalt und schneereich. Da hilft die mit 33km lange, weltweit größte Underground City, die mit der Metro und Parkhäusern verbunden ist. Sie beherrbergt über 1 Mio. shops und Restaurants und sogar Kirchen. Über diese unterirdische Netzwerk können sich die Bewohner nicht nur im schneereichen Winter problemlos aufhalten.

Der Namensgeber, der Mont Royal, bildet einen großen Park mit einem Plateau und Aussichtsplattform über die Stadt und liefert die finalen Bilder des Indian Summers.

Zentrum der winkeligen und mit Kopfsteinpflaster geprägten Innenstadt bildet der Place Jacques Cartiers. Die Altstadt beheimatet das Heimatmuseum, das Gemeindehaus, die schöne Basilika Notre-Dame-de-Montréal, die abends angeleuchtet  wird, die ehemalige Markthalle „Marché Bonsecours“ , die heute eine exklusive shopping mall ist sowie das Chateaux de Ramezay, einst Residenz der Gouverneure.

Zum Abschluss unserer Reise bereitet uns Montreal intensiv auf unsere Rückkehr vor. Während unserer Tour hatten wir uns an einen im Vergleich zu Essen komplett anderen Verkehr gewöhnt. In gesamt Neuengland sowie auch in Quebec fahren die Autos in den Orten kaum schneller als 30 km/h, bleiben für jeden entdeckten Fußgängen – so viele gibt es da häufig nicht – sicherheitshalber einmal kurz stehen, und das sogar, wenn man die andere Straßenseite fotografoieren möchte, bleibt für den Schulbus stehen, auch wenn der auf der anderen Straßenseite die Schüler einlädt, usw.. Haben die Fußgänger eine güne Ampel, darf kein Auto fahren.
Das ist in Montreal gänzlich anders. Endlich müssen wir wieder auf die Autos achten die, wie bei uns, gewohnt etwas gehetzt durch die Straßen fahren, aber ohne die in letzter Zeit bei uns typische Agressivität und übertriebene Hektik. Gehupt wird so gut wie gar nicht. Da bekommt man fast heimische Gefühle …

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