
Wir fahren bei sehr windigem, aber schönem Wetter nach Motovun. Zunächst geht es mit der Fähre zum Festland und dann an der Küste entlang bis Rijeka, ehe wir ins Landesinnere Richtung Motovun abbiegen.
Auf einer Bergkuppe im Inneren von Istrien liegt das mittelalterliche Städtchen Motovun. Eine wuchtige Stadtmauer mit Wehrtürmen und Stadttoren umschließt die Stadt.




Das Auto lässt man besser unterhalb der Stadtmauer stehen. Dann geht es steil auf unebenen Wegen bergauf.


Von oben hat man – zumindest bei schönem Wetter – eine herrliche Aussicht über die hügelige Gegend und in das grüne Mirna Tal, welches zugleich als berühmte Trüffelregion bekannt ist. Die Mirma entspring in den slowenischen Bergen und fließt bei Novigrad in die Adria.








Das Kastell aus dem 7.Jhd dominiert den Platz neben der Stefanskirche.
Am Platz Andrea Antico liegt unser Hotel im ehemaligen Polesini Palast.






Auf den Aussichtsterrassen lassen sich die ausgezeichneten Trüffelgerichte bei einem Glas Wein genießen.
Wir machen einen Ausflug nach Groznjan, auch ein altes, auf einer Bergkuppe erbautes Dorf.












Leider hat uns das Genua-Tief, das die Alpen und Teile von Osteuropa unter Wasser setzt, nicht ganz verschont und uns trübes Wetter mit niedrigen Temperaturen geschickt. Wir beschäftigen uns von daher erst einmal intensiv mit den Trüffeln, denn Istrien ist nicht nur bekannt für seinen Wein und sein hervorragendes Olivenöl, sondern gilt auch als das Trüffelparadies. In den nordwestlichen Bergen zwischen Buzet und Motovun, vor allem entlang des Tals der Mirna, finden sich neben den schwarzen Trüffeln auch die seltenen weißen Trüffel. Die weißen Trüffel sind seltener und kostbarer – sie können im Gegensatz zu den Schwarzen nicht angebaut, sondern nur gejagt werden. Man spricht von Jagen und nicht Sammeln, da sie nur durch Hunde erschnüffelt werden können. Wir jagen zwar nicht, aber wir kosten …



und genießen ein Trüffelmenue bei Zigante, dem Trüffelpapst dieser Region.






