Danzig




Danzig, eine der ältesten und schönsten Städte Polens, liegt am Rande der Ostsee und eine der ältesten Hansestädte. Wenn man sich heute umsieht, ist es schwer vorstellbar, dass während des Zweiten Weltkriegs ein Großteil der Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. In mühevoller Kleinarbeit rekonstruiert, zeigen sich hanseatische Architektur und historische Schätze wie Phönix aus den Ruinen. Die ist eine besondere Leistung der Polen, da sie nicht – wie im Westen – auf Unterstützung zurückgreifen konnten.
Danzig, eine der ältesten und schönsten Städte Polens, liegt am Rande der Ostsee und eine der ältesten Hansestädte. Wenn man sich heute umsieht, ist es schwer vorstellbar, dass während des Zweiten Weltkriegs ein Großteil der Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. In mühevoller Kleinarbeit rekonstruiert, zeigen sich hanseatische Architektur und historische Schätze wie Phönix aus den Ruinen.
Die ist eine besondere Leistung der Polen, da sie nicht – wie im Westen – auf Unterstützung zurückgreifen konnten.
Die jüngere Geschichte wird im Europäischen Zentrum der Solidarność unten bei den Werften wunderbar erklärt. Die Gewerkschaft „Solidarność“ wurde in den 1980er Jahren gegründet und Polens Kampf zum Sturz des Kommunismus begann und endete Jahre später mit dem Zerfall der Sowjetunion. Danzig hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern Europas sicherlich verdient.









Das Nationalmuseum ist für sein größtes Juwel bekannt – ein Altargemälde von Hans Memling aus den Jahren 1472-73. Der Name des Gemäldes, das auch von seiner turbulenten Geschichte bekannt ist, ist „Das Jüngste Gericht“. Es wurde von einer reichen Bankiersfamilie aus Florenz für ihre Moskauer Dependance bei einem belgischen Künstler in Auftrag gegeben und wurde dann beim Transport geraubt. Seitdem befindet sich das Gemälde in Polen.


Die 1.000-jährige Geschichte der Stadt hat eine Sammlung von Gebäuden und Denkmälern im Gotik-, Renaissance- und Barockstil hinterlassen. Man betritt die Altstadt durch das Goldene Tor, einem großen Zierbogen, der einst den Zugang durch die Verteidigungsmauern der mittelalterlichen Stadt ermöglichte.
Die Lange Straße (Dluga) ist gesäumt von wunderschönen Gebäuden, die mit kunstvollen Fassaden und von unzähligen verzierten Giebeln geschmückt sind.

Der schöne Kaufmannspalast des Artushofes aus dem 15. Jahrhundert liegt hinter dem langen Markt.


Der imposante Neptunbrunnen stellt ein Symbol der hanseatischen Vergangenheit Danzigs und seiner Verbindung mit dem Meer dar.

Direkt nebenan befindet sich hier auch das gotische Rathaus.


Die lange Straße ended am sogenannten Grünen Tor.



Entlang des Ufers des durch die Stadt fliessenden Flusses Motlawa laden zahlreiche Cafés, Restaurants und Pilsbars ein. Hier ist auch das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor, zu finden.
Durch ein weiteres überbautes Tor gelangt man in die kleine mittelalterliche Gasse Mariacka. Sie wird von zahlreichen Bernsteinläden gesäumt. Besonders schön sind hier auch die Ensemble der hanseatischen Giebel ausgebaut und dekoriert. Am Ende der Straße gelangt man zur Marienkirche.



Die Marienkirche ist der Stolz von Danzigs. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt und bietet Platz für rund 25.000 Gläubige. Im Zentrum der Altstadt gelegen, dauerte dieser Bau dieser mittelalterlichen Kirche 159 Jahre, und ihr täuschend schlichtes Äußeres täuscht über ein helles, geräumiges Interieur mit großen Fenstern und mehr als 30 Kapellen hinweg. Die Kirche wurde als Katholische Kirche errichtet, später fungierte sie als schlichte Lutherische Kirche, um jetzt wieder eine Katholische zu sein.
Der Hochaltar zeigt ein schönes Polyptychon, der Boden ist mit alten Grabsteinen bedeckt. Das nördliche Querschiff beherbergt eine erstaunliche astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert (Zeitalter des Kopernikus) komplett mit dem Tierkreiszyklus und einem Kalender der Heiligen.
Abschließend besichtigen wir noch das Große Zeughaus aus dem 17. Jahrhundert ehe wir uns den wichtigen Dingen zuwenden: polnisches Bier in der Sonne nach einer langen Besichtigungstour.


















