Santa Marta und Tayrona Nationalpark

Santa Marta war in 1525 die erste Siedlung der Spanier in Kolumbien. Reste des kolonialen Flairs findet man noch heute in der Altstadt.

Die Stadt liegt zwischen der Sierra Nevada mit dem höchsten Berg Kolumbiens, dem Pico Bolivar 5.775 m, und dem Karibischen Meer. Santa Marta  gehört zum Departemento Magdalena, benannt nach dem gleichnamigen, größten Fluss Kolumbiens. Die Sierra Nevada ist ein eigenständiges Gebirge, also ohne Verbindung zu den Anden, und ist das höchste Küstengebirge der Welt.

Santa Marta diente den Spaniern als Gateway zu Südamerika und behielt diese Bedeutung bis zur Befreiung 1810 durch Simon Bolivar. Bekannt ist die Stadt auch für die letzte Wohnstätte von Simon Bolivar. 

Unser Schiff liegt mitten im  Containerhafen. Wir hatten das zweifelhafte Vergnügen, dass abends direkt vor uns ein Containerschiff angelegt hatte. Damit lief die Be- und Entladung die ganze Nacht durch. Neben den Containerhafen gibt es auch grosse Verladestationen  für Kohle, Granulat, Flüssigkeiten wie Palmöl sowie Kühlcontainer für Bananen und Avocados. Zusätzlich zu den offiziellen Gütern werden gerüchterweise auch Massen an kleinen, teueren Beigaben verladen…

Wir gehen über den Malécon entlang der Küste zum denkmalreichen Parque Bolivar, über den man zum Centro Storico kommt. Die Statue von Simon de Bolivar kann man nicht übersehen. Er ist in Caracas geboren und hat die letzten Lebensjahre in Santa Marta verbracht. 

Zu den Beginn des Parkes erinnert eine Büste auch an Gabriel Garcia Marquéz.

Die  elegante neoklassische Basilika-Kathedrale (1765) gilt als die älteste aller kolumbianischen Kirchen. Der Platz geht in seiner heutigen Form zurück auf das 18. Jhd und wird heute für Veranstaltungen, Militärparaden und andere Festivitäten genutzt. Er ist umgeben von einigen kolonialen Gebäuden: Rathaus, Haus eines ehemaligen Präsidenten von Kolumbien, Haus von Schriftsteller José Maria Eusebio Caro. 

Über kleinere Straßen gelangen wir zum Plaza San Francisco mit der gleichnamigen Kirche.

Tayrona Nationalpark

Vom Eingang des Parks aus wandern wir auf natürlichen Pfaden durch üppigen, halbtropischen Dschungel und atemberaubende Aussichtspunkte, insbesondere auf die Küste. Leider konnten wir keinen der über 300 verschiedenen heimischen Vogelarten entdecken – da wir in der falschen Tageszeit unterwegs waren. Der Wald ist hier sehr dicht und durchsetzt mit großen Granitblöcken.

Diese sind nicht vulkanischen Ursprungs sondern vor sehr langer Zeit durch plattentektonische Verschiebungen hochgedrückt worden. Das Gebiet liegt im sog. Ring of Fire und hebt sich weiter unter dem Druck von drei Platten, die hier aufeinandertreffen.  Am einem Hang liegt das Öko-Resort Ecohabs Tequendama, mitten im Park. Hier haben wir einen  atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und auf die Küste.  

Wir haben Glück und sehen einige wenige Tiere: die blaue Landkrabbe und Eidechsen.

Wunderschön sind die Strände.

Rücksprünge:

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