
Wir erreichen Singapur nach einem sehr entspannten Flug spät nachmittags – die Lufthansa kann es also doch noch – bei schwül warmen Wetter.



Am Flughafen wartet die erste große Überraschung auf uns. Die Affenpocken haben Singapur, aber auch Indonesien veranlasst, von allen Reisenden bei der Einreise einen ausgefüllten Gesundheitsbogen zu verlangen. Wir sehen uns schon bei der Passkontrolle in langen Schlangen warten, während vor uns die Reisenden hektisch in ihren Unterlagen kramen oder auf dem Handy versuchen, das Dokument zu finden. Wir haben die Dokumente vorsichtshalber ausgedruckt und griffbereit. Doch dann kommt alles ganz anders. Keine Schlangen bei der Passkontrolle, sondern nur Scanner für die Pässe, und davon genug. Man scannt kurz seinen Pass und anschließend kann man direkt weitergehen. Obwohl das Verfahren mit dem Gesundheitscheck erst wenige Tage alt war, wurde das Dokument direkt dem Pass zugeordnet und konnte so bei der Einreise automatisch geprüft werden. Kompliment. Wir wollen gar nicht wissen, wie die Einführung eines analogen Verfahrens in Deutschland gelaufen wäre.


Zügig geht es anschließend zum Hotel, wo wir aus unserem Zimmer eine eizigartige Aussicht auf die Stadt genießen.


Nun wird es aber Zeit für unserer Begrüßungsbier. Unser Ziel ist klar: der Singapur River, der Boat Quay. Hier wurden alte Lagerhäuser in Restaurants und Kneipen verwandelt.











Am nächsten Morgen nutzen wir die Zeit bis zum Einchecken, um das Arabische Viertel zu besuchen. Leider hat ein kurzer, aber heftiger Regenguss die Luft in eine Saunalandschaft verwandelt, sodass unser Spaziergang total schweißtreibend wird. Aber die Gegend um die Arab Street entschädigt uns.
Die Araber waren die ersten Handelspartner Singapurs. Heute ist es das Malaiische Viertel Singapurs und unübersehber islamisch geprägt. Die Sultan Moschee überragt diesen Stadtteil.
In den vielen kleinen Läden kann man Leder und Korbwaren, Parfümöl, Batik und Seide kaufen.





Wir legen am nächsten Tag erst mittags ab. So haben wir noch einen Vormittag Zeit, den wir für einen Spaziergang durch Gardens by the Bay und für einen Besuch der Aussichtsplattform des berühmten Marina Bay Hotels nutzen.









Wir fahren hoch auf das Bügeleisen und genießen die Aussicht.





Nun stechen wir endlich in See und fahren an Singapur vorbei ins Südchinesische Meer.





Es war nicht unsere erste Reise nach Singapur. Eine ausführliche Beschreibung findet Ihr hier: