Auf diesen Ausflug haben wir uns besonders gefreut – endlich einmal etwas Anderes als Tempel, Tempel und immer wieder Tempel.
Beim ersten Stopp gibt es einen Snack am Straßenrand: gewürzter Sticky Reis im Bambusrohr über Holzkohle gegart:



Wir fuhren entlang eines Zuflusses zum Tonle Sap bis zum Stelzendorf Kampong Kleang, welches in der Regenzeit direkt am Tonle Sap See liegt. Aktuell haben wir den Eindruck, das Dorf liegt auf „Trockendock“: seit November ist der Zufluss zu einem Rinnsal geschrumpft. Wir passieren die ersten Dörfer unter staubigen Straßen.








Die Bewohner leben u.a. vom Fisch.





Bevor wir den Abhang zum Wasser hinunterklettern, um unsere Piroge zu besteigen, haben wir einen unvergesslichen Blick auf die Flusslandschaft:

Der Wasserspiegel ist während der Trockenzeit (von November bis Mai) um mehr als 20 m gefallen; die Häuser stehen auf ca. 20m hohen Holzgerüsten:





Wir kämpfen uns mit unserer kleinen Piroge durch die niedrige braune Brühe. Das eine und andere Mal muss der Außenborder aus dem Wasser gehoben werden, und das Boot über die Stromschnellen gezogen werden.



An den Ufern – von uns aus gesehen hoch oben – sehen wir Gemüsefelder, die bewässert werden müssen. Nach der letzten Ernte der Reisfelder und mit Beginn der Trockenzeit werden die Felder zum Gemüseanbau und Als Weide für die Rinder genutzt. Erst Ende Juni, wenn der Regen fällt, können die neuen Reis-Setzlinge wieder ausgebracht werden.




Nach einige Kilometern erreichen wir den zentralen, wasserführenden See. Wir fahren durch die schwimmenden Dörfer und erkennen die große Armut. Die einzige Nahrungs- und Einnahmequelle ist der Fischfang. Das gesamte Hab und Gut befindet sich auf einem Floss einschl. Gemüsegarten und Kleiderschrank:







