der Ebene der Tonkrüge machen wir uns auf den mörderischen Weg nach Vang Vieng und müssen erstmal die kurvige Holperstrecke bis zur Nationalstraße 13 überstehen. Die Hoffnung, dass wir auf der Nationalstraße schneller und bequemer vorwärts kommen, hat sich nach wenigen Kilometern erledigt. Durch die Baufahrzeuge der parallel zur Straße errichteten Schnellbahnstrecke ist die Straße in einem nicht mehr befahrbaren Zustand: Asphalt eingebrochen, links und rechts Zementwerke, jede Menge Schlaglöcher und aufgrund der langen Trockenzeit Staub, Staub, …





Vang Vieng empfängt uns auch nicht gerade so als wäre hier das Paradies auf Erden. Die Industrie, Zement- und Kieswerke versperren etwas den Blick auf die traumhaften Karstberge, die wirkliche großartige Landschaftsszenarien darstellen:


Wir erreichen Vang Vieng am frühen Abend und fahren direkt zum Hotel. Es liegt wunderschön am Ufer des Nam Song mit tollem Blick auf die bizarren Kalksteinformationen.
Die Hauptattraktion von Vang Vieng sind die Wildwasser- und Kanufahrten. Direkt vor unserem Hotel befindet sich der Hauptanlegeplatz. Von früh morgens bis zur Dunkelheit werden dort Gruppen mit Booten aufs Wasser gelassen und wieder abgeholt:





Direkt vor unserem Hotel überquerten auch die LKW’s den Fluss …


Wir genießen den Abend bei einem guten Abendessen auf unserer Hotelterrasse …




Vang Vieng ist ein typischer Touristenort. Rafting, Kayaking, Ziplining, Höhlenbesichtigungen, usw. werden hier geboten. Ein Ort insbesondere für junges Publikum mit vielen Cafes, Restaurants und Bars. Seine ursprüngliche Gemütlichkeit hat er längs verloren, es ist ein Ort für Sport, Spiel und Party, laut und voller Leben.
Eine weitere Attraktion sind die Höhlen in dem Karstgebirge. Sie dienten der Bevölkerung als Schutz während des Vietnamkriegs. Wir begeben uns trotz des anhaltenden Staubs in einem offenen Pritschenwagen zum Ausflug, um die Höhle Tham Xang zu besichtigen.


Sie ist nicht ganz leicht zu finden, aber der Abstieg über eine elegante Treppe ist eine Kleinigkeit.





Den Weg zurück zum Hotel wählen wir das Kanu. Es ist zwar nass, aber bei weitem nicht so staubig.

