Road to Mandalay
In den zwei Tagen in Myanmar sind wir viel gefahren und haben einige Eindrücke vom Leben in Myanmar mitgenommen: endlose Staus, Begleitung von tausenden von Mopeds, viele kleine Läden und Restaurants an der Straße, abenteuerlich beladene PKW’s, Mopeds und andere Verkehrsmittel:












Mandalay
Auf dem Weg vom Airport besichtigten wir zunächst Amarapura, die ehemalige Königsstadt und erster Sitz der britischen Botschaft in Burma (1795), vor dem Umzug nach Mandalay.
In der Seidenweberei werden hauptsächlich die traditionellen Umhänge gefertigt:



Das Mahagandayon Monastery beherbergt 60% aller Mönche aus Myanmar, in denen sie über Monate oder Jahre leben und studieren. Es besteht aus einer Ansiedlung von einer Vielzahl an Gebäuden, u.a. Küchen, Schlafhäusern, Pagoden, wirkt also wie eine kleine Stadt.




Einmal täglich verlassen die meisten Mönche das Kloster um Spenden zu sammeln. Dabei geben sie ein wunderbares Bild ab:





Sehenswert ist die aus Teakholz gebaute Brücke „U Bein‘s Bridge“, die 1782 aus dem Holz des rückgebauten des Ava Palastes gebaut wurde (recycelt).
Heute stellt sie eine Touristenattraktion dar und zieht die Händler der Region an.








Mandalay‘s bedeutenstes Heiligtums ist die Mahamuni Pagode.
Der sehr alte, 1748 aus Indien hergebrachte sitzende Buddha ist vollständig mit Gold überzogen und ist bis heute mit Abstand die meistverehrte Figur des Landes.
Morgens um 4 Uhr werden ihm täglich von einem Mönch die Zähne geputzt!





Bei dem mit Holzschnitzarbeiten opulent verzierten Gebäude Shwenandaw Kyaung handelt es sich um eine Meditationsstätte von König Mindon. Der Holzbau wurde 1880 aus dem Königspalast entfernt und hier aufgebaut. Dadurch entging der prächtige Bau der Zerstörung durch Brände und Kriegsschäden.
Der Königspalast in Mandalay wurde im 2. Weltkrieg durch die Japaner vollständig zerstört.






Der Höhepunkt unseres Mandalay Besuches führt uns zur Kuthoda Pagode, dem größten Buch der Welt, das zum Unesco World Heritage zählt.
Die Niederschrift ist die 5. Ausgabe der Buddha Doktrin. Die ersten drei Ausgaben wurden nur mündlich überliefert (im Kopf), die 4. Ausgabe wurde in Indien in Sanskrit auf Palmblättern geschrieben. Die Schrift wurde auf 729 Marmortafeln eingemeisselt. Je 2 Tafeln sind in einer weissen Pagode mit gold verzierten Türmchen untergebracht – ein unvergleichbarer Anblick.







Letzte Station ist Mandalay Hill, ein Ausflugsziel mit Pagoden und schöner Aussicht auf Mandalay.





Abends konnten wir im wunderschönen kolonialen „Mandaly Hill Hotel“ endlich relaxen. Bei einem Barbecue erlebten wir eine landestypische Show mit Puppenspielern und Tanzvorführungen.




