Georgetown (Penang), Malaysia

Nach 2 asiatischen Mega Cities freuen wir uns auf eine beschauliche Provinzhauptstadt Georgetown mit 750 tausend  Einwohnern auf der Halbinsel Penang im Norden von West Malaysia.

2018 Penang coastline (2)

Georgetown und Melakka, an der Wasserstraße von Melakka, greifen auf eine Jahrhunderte lange Handelstradition zurück. Sie zählten im 15. Jahrhundert zu den wichtigsten Seehäfen weltweit. Zunächst dominiert von den Portugiesen, dann erobert von den Holländern (Ostindien Company) und schließlich die Übernahme durch die Engländer, die ihren Einfluss auch nach der Unabhängigkeit 1957 über den Commonwealth gerettet haben.

Obwohl der erste Blick auf die Küste von Penang eine Hochhaus Skyline zeigt, hat Georgetown sein koloniales Flair weitgehend bewahrt. Schlendert man durch die Altstadtgassen fühlt man sich um mehr als hundert Jahre zurückversetzt.

Überall wird man an das britische Erbe erinnert: der Clocktower, das Fort Cornwallis, sogar die Britische Administration in der Downing Street 10 sind vollständig erhalten.

Die Jahrhunderte währende Handelstradition in der Straße von Malakka brachte alle Kulturen und Religionen an diesen Häfen zusammen: europäische Christen, Indische Hindus, arabische Moslems,  Chinesische Taoisten, Südostasiatische Buddhisten.  Viele Völker unterschiedlicher Sitten und Gebräuchen lebten monatelang eng zusammen, um die geeigneten Winde für ihre Segelschiffe abzuwarten. Das harmonische Zusammenleben zeigt sich heute noch in der „Straße der Harmonie“, die nebeneinander alle Tempel bzw. Gotteshäuser der Weltreligionen beherbergt:

  • St.George Church als anglikanische Kirche (1818)
  • Kuan-Yin Tempel als chinesisch-buddhistischer Tempel (1801)
  • Sri Mariamman Tempel als Hindu Tempel (1833)
  • Kapitan-Keling-Moschee(1801)

Zu besichtigen sind imposante Stadthäuser, die von reichen chinesischen Handelskaufleuten um 1900 erbaut wurden und nun renoviert sind, z.B.
Pinang Peranakan Mansion:

Natürlich dürfen die chinesischen Tempel nicht fehlen, da mehr als 50% der Einwohner Penangs  Chinesen sind. Zu finden sind sowohl buddhistische als auch taoistische Einflüsse. Im Folgenden der schönste Tempel des Landes – Kek Lok Si mit einer 30m hohen Göttin aus Bronze:

und der Thai Tempel mit dem liegenden Buddha

Abschließend ein Beispiel der riesigen chinesischen Tempel und Versammlungshallen, die wir auch schon in Vietnam kennengelernt haben.

Der Kongsi Palast eines chinesischen Clans diente der Unterkunft für Handlungsreisenden des Clans und erstreckt sich in der Größe eines kleinen Dorfes:

Gestern war Rooster, heute ist Dog

Happy New Year

wir feiern das Chinesische Neujahrsfest ….

Rücksprünge:

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